Markt | 07.11.2018

Aktuelles Kovieh-Preisbarometer

Die Versteigerungen des Viehvermarktungskonsortiums Kovieh sind immer ein guter Gradmesser für den Rindermarkt in Südtirol. Wir bringen hier wöchentlich die aktuellen Preistrends bei den Kälber- und Schlachtviehversteigerungen. von Bernhard Christanell

Die Kovieh-Versteigerungen in Bozen und St. Lorenzen sind ein Fixpunkt im Versteigerungskalender. (Foto: Othmar Seehauser)

Die Kovieh-Versteigerungen in Bozen und St. Lorenzen sind ein Fixpunkt im Versteigerungskalender. (Foto: Othmar Seehauser)

Bis auf die Sommermonate finden wöchentlich Kälberversteigerungen in Bozen Süd sowie abwechselnd Schlacht- und Mastviehversteigerungen in Bozen bzw. St. Lorenzen statt.
Die Grafiken unten bieten einen aktuellen Überblick über die Preisentwicklung der vergangenen Monate. Angegeben sind jeweils die durchschnittlichen Kilopreise ohne Mehrwertsteuer.

Kälberpreise: Preise seit dem Sommer stabil
Seit September haben sich die Preise bei den Kälberversteigerungen stabilisiert: Bei den Blau-Belgier-Kreuzungen gab es bei der Versteigerung vom 12. November für männliche Tiere im Schnitt 6,85 €/kg, für weibliche Tiere 6,22 €/kg.

Bei den einzelnen Rassen entwickelten sich die Preise bei der Versteigerung vom 12. November im Vergleich zur Vorwoche recht unterschiedlich: Aufwärts ging es für die Fleckvieh-Kälber (5,44 €/kg), Grauvieh-Kälber (4,06 €/kg) und Holstein-Kälber (2,06 €/kg), leicht abwärts hingegen für die Pinzgauer-Kälber (3,21 €/kg) und die Braunvieh-Kälber (1,71 €/kg). 

Schlacht- und Mastvieh: Preise steigen
Die Grafik zu den Schlachtvieh-Versteigerungen zeigt die Durchschnittspreis für die Kühe erster und zweiter Klasse sowie jene für Kalbinnen, Jungrinder (jeweils die Qualitätstiere).
Bei der Versteigerung vom 7. November in Bozen erzielten Kühe erster Klasse im Schnitt 1,31 €/kg, für zweitklassige Kühe gab es im Schnitt 0,94 €/kg. Für Kalbinnen gab es im Schnitt 2,15 €/kg, für Jungrinder sehr gtue 3,62 €/kg.


Detaillierte Infos zu den aktuellen Preisen gibt es jeweils hier auf der Webseite des Kovieh.